schreibt Texte

macht Bücher

kuratiert Ausstellungen

organisiert Kulturveranstaltungen

vermittelt Kunst und Architektur

Als Kunsthistorikerin betrachte und beschreibe ich Kunst in all ihren Erscheinungs­­formen. Die Begegnung mit Kunst ist immer der Beginn einer neuen Be­ziehung. Im Schreiben über Kunst denke ich nach. Es ist ein Reflexions­prozess und gleichzeitig Vermittlungs­­arbeit. In meinen Texten verbinde ich mein Wissen zur Geschichte und Theorie der Kunst und der Architektur mit meiner unmittelbaren Erfahrung als Betrachterin. Ich möchte Bedeutung nicht fixieren sondern sehe meine Texte als Beiträge, Zugänge zu künstlerischen und architektonischen Werken zu schaffen und darüber eine Auseinander­setzung mit unserer Lebens­umwelt in Gang zu setzen.

Ausstellungen leben von dem Zusammen­spiel zwischen Werk und Raum. Diese Auffassung wurde durch meine lang­jährige Tätigkeit in den Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen geprägt. In der ehemaligen Kammgarn­fabrik gingen amerikanische und europäische Kunst der 1960er und 1970er Jahre eine enge Ver­bindung mit der Architektur ein. In meinen Ausstellungen versuche ich, eine körperlich sinnliche Erfahrung zu ermöglichen, die zu einer tiefgehenden Auseinander­setzung mit den Inhalten anregt.

Von der Kunst kam ich zur Architektur und gelangte weiter in die Landschaft. In einem Text zu Studienzeit beschäftigte ich mich mit dem Museum La Congiunta, das in der nördlichen Leventina Plastiken von Hans Josephson zeigt. Der Ort verbindet Kunst, Architektur und Landschaft. An den Rändern dieser drei Felder gehe ich entlang, setze mich hinein und schaue, was wächst. In meinem Rucksack dabei habe ich mein kunst­historisches und kunst­wissenschaftliches Werkzeug, mit dem ich Kunstwerke, Bauten und Landschaften betrachte.